Tarifvertrag für postzusteller

Posti Palvelut war nun Mitglied der Medien-Arbeitgeber, der finnischen Medienföderation – die sich weigerte, auf Betriebsebene auf DerGrundlage des PAU-Kollektivvertrags für Posti Palvelut zu verhandeln, obwohl ihr Mitgliedsunternehmen Posti Palvelut dafür war. Im Jahr 2007 konzentrierte sich die öffentliche Debatte über die Liberalisierung der Postzustelldienste zunehmend auf die Lohnfrage. Löhne und Arbeitszeiten bei der Deutschen Post werden durch einen Tarifvertrag geregelt, der zwischen ver.di und dem Unternehmen geschlossen wurde. Die Verhandlungen über ähnliche Tarifverträge für die Hauptkonkurrenten der Deutschen Post scheiterten. Ver.di warf der PIN-Gruppe Lohndumping vor. Um die Beschäftigten der Deutschen Post vor unlauterem Wettbewerb zu schützen, forderte die Gewerkschaft die Einführung eines Mindestlohns. Wie bereits erwähnt, kann die Regierung von Fall zu Fall Mindestlöhne für einzelne Industriezweige festlegen, indem sie diese Sektoren in das Gesetz über entsandte Arbeitnehmer einführt. Die Inkraftbahn linie, um die Arbeitnehmer vor unfairer Behandlung zu schützen, um einen Tarifvertrag zu haben. Es gibt uns ein Mitspracherecht am Arbeitsplatz, ermöglicht es uns, unsere Arbeitsbedingungen zu verbessern, und bietet uns eine faire Möglichkeit, Probleme am Arbeitsplatz anzusprechen und zu lösen.

Die Reaktionen einiger Wettbewerber der Deutschen Post gewichtverleihen das Argument, dass der Wettbewerb auf einem liberalisierten Postdienstleistungsmarkt in erster Linie auf niedrigen Löhnen und nicht auf der Qualität der Dienstleistungen beruhe. Darüber hinaus unterstreichen solche Reaktionen die Befürchtungen von ver.di, dass die Bedingungen in der Postbranche gefährdet würden, wenn die Marktöffnung nicht durch gesetzliche Regelungen flankiert würde. Es ist wahrscheinlich, dass die Debatte über die Einführung eines nationalen Mindestlohns fortgesetzt wird. Trotz der Kritik der Arbeitgeber fordern andere Branchen bereits, den Wettbewerb durch die Einführung von Mindestlöhnen zu regulieren. Laut Presseberichten wollen die Mitglieder der Metzgerei Anfang 2008 Gespräche mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufnehmen, um einen Tarifvertrag über Mindestlöhne für die Fleischhändler auszuhandeln. Posti, der Arbeitgeber, beschloss einseitig, diese Mitarbeiter an ihre Tochtergesellschaft Posti Palvelut zu übertragen und damit auf einen anderen Tarifvertrag der Industriegewerkschaft.